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Glossar

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Absatzplanung

Absatz wird stets in Stück oder Einheiten ausgewiesen. Parallel hierzu steht der Umsatz, der in EUR-Werten ausgewiesen wird. Der Absatz spielt in den meisten Unternehmen eine wichtige Rolle, besonders dann, wenn der Deckungsbeitrag pro abgesetzte Einheit bekannt ist. Dann nämlich wird angestrebt, hauptsächlich die Artikel zu verkaufen, die den höchsten Deckungsbeitrag bringen.
Ohne Absatzplanung keine Kostenplanung.
Die Planung des Absatzes ist ein wichtiges Segment innerhalb der Planung überhaupt. Bevor mit der Kostenplanung begonnen wird, wird das Absatzziel für die nächsten Perioden festgelegt. Auf diesem Absatzziel wird dann aufgebaut.

Beteiligung

Die Beteiligung ist ein wirkungsvolles Instrument der Unternehmensfinanzierung.

Offene Beteiligung:
Ein Investor bringt zusätzliches Gesellschaftskapital in eine Kapitalgesellschaft ein und wird so Mitunternehmer.

Stille Beteiligung:
Ein Investor bringt Kapital für eine bestimmte Laufzeit in ein Unternehmen ein, ohne selbst direkter Gesellschafter zu werden. Die Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht in das Handelsregister eingetragen.

Betriebskosten

Zu den Betriebskosten gehören die laufenden Kosten, die in Ihrem Unternehmen anfallen, und zwar alle Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ausübung Ihrer selbständigen Tätigkeit stehen. Dazu zählen fixe Kosten, die auch dann entstehen, wenn Sie überhaupt keinen Umsatz erwirtschaften, wie Personalkosten für festangestelltes Personal, Miet- und Mietnebenkosten für Ihre Geschäftsräume, Telefonkosten, Steuern, Versicherungen und Leasingraten. Aber auch die variablen Kosten gehören zu den Betriebskosten, z. B. der Wareneinkauf, eventuelle Umsatzbeteiligungen Dritter und Aushilfslöhne.

Keine Betriebskosten sind Mietaufwendungen für privat genutzte Räumlichkeiten, private Versicherungen, Aufwendungen für Ihre Kranken- und Rentenversicherung und Ihre Kinderbetreuungskosten.

Bilanz

Gegenüberstellung von Vermögen (Anlage- und Umlaufvermögen) und Kapital (Eigen- und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Werte für die Bilanz stammen aus dem betrieblichen Rechnungswesen.

Die Bilanz gibt mit ihrer Passivseite Auskunft über die Herkunft des Vermögens, das heißt Eigenkapital oder Fremdkapital und die Art der Finanzierung (kurz-, mittel-, langfristige Verbindlichkeiten). Die Aktivseite zeigt die Mittelverwendung, das heißt Investitionen, Liquidierbarkeit der Vermögensgegenstände etc.

Bonität

Fähigkeit einer Person oder einer Firma, die einen Kredit in Anspruch nehmen möchte, die daraus resultierenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen zu erfüllen.

Bürgerarbeit

Grundgedanke der „Bürgerarbeit“ ist es, arbeitslosen Menschen die Möglichkeit für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu geben und damit soziale und gesundheitliche Folgen lang anhaltender Arbeitslosigkeit zu mindern. Langfristig ist vorgesehen, dass Arbeitslose der Rechtskreise SGB III und SGB II (Empfänger von Arbeitslosengeld bzw. Hartz-IV-Empfänger), welche nicht direkt oder durch den Einsatz eines arbeitsmarktpolitischen Instrumentes in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können, einen Anstellungsvertrag im Non-Profit-Bereich erhalten.

Für die öffentliche Hand, d. h., Bund, Länder, Kreise, Städte und Gemeinden, hat „Bürgerarbeit“ den Vorteil, dass gemeinnützige Aufgaben ohne wesentliche zusätzliche Kosten erledigt werden sollen. Die Bundesagentur zahlt aus den Töpfen für Arbeitslosengeld I und II die Mittel für die Pilot- und Modellphasen. Im Rahmen der Pilotphase wird das Land Sachsen-Anhalt die Ausgaben für die Arbeitgeberanteile in der Renten- und Krankenversicherung übernehmen, in der Modellphase teilen sich BA und Land Sachsen-Anhalt diese Kosten hälftig. Die Übernahme wertschöpfender Tätigkeiten, die aufgrund fehlender Haushaltsmittel in der Kommune nicht erbracht werden konnten und im öffentlichen Interesse liegen, zeugen ausdrücklich vom Vorteil dieses Modells.

Bürgschaft

Vertrag, mit dem sich eine natürliche oder juristische Person gegenüber dem Gläubiger eines Dritten verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten einzustehen. Sofern keine selbstschuldnerische Bürgschaft vorliegt, kann der Bürge verlangen, dass der Gläubiger zunächst gegen den Hauptschuldner klagt (Einrede der Vorausklage). Bei einer selbstschuldnerischen Bürgschaft hat ein Bürge dieses Recht nicht. Der Bürge ist sofort zur Zahlung verpflichtet, wenn der Hauptschuldner bei Fälligkeit die verbürgte Verbindlichkeit nicht bezahlt.

Business Angel

Eine Privatperson, die kleinere Summen, üblicherweise in kleine und mittlere Unternehmen, investiert und willens ist, praktische Erfahrung und Engagement einzubringen.

Businessplan

Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Unternehmensidee, das Marktpotential, die Unternehmensstrategie, das Management, der Kapitalbedarf sowie die Finanzplanung der nächsten Jahre
aufgeführt sind.

BWA

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) gibt dem Unternehmer unterjährig über seine Gewinn- und Erlössituation sowie über Vermögens- und Schuldverhältnisse Auskunft. Sie dient oft als Entscheidungsgrundlage für den Unternehmer und den Fremdkapitalgeber. Die Auswertungen basieren zumeist auf dem Zahlenmaterial aus der Finanzbuchhaltung.

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