Auch
kleine und mittlere Unternehmen (KMU) müssen verstärkt den Weg
internationaler Technologiekooperationen gehen, um ihre eigenen
Innovationspotenziale zu fördern und damit ihre
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern und auszubauen. Das
BMWi unterstützt deshalb technologieorientierte, forschende KMU
bei der Anbahnung und Realisierung von Technologiekooperationen
mit Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) aus
wirtschaftlich-technisch bedeutsamen Ländern (ausgenommen sind
Mitgliedstaaten der Europäischen Union).
Die neue Richtlinie des BMWi zur Förderung der Anbahnung
internationaler Technologiekooperationen mittelständischer
Unternehmen ist zum 1. Mai 2009 in Kraft
getreten. Die neu gestaltete Förderung soll flexibel und
bedarfsgerecht erfolgen. Entscheidend ist die Nachfrage der
Unternehmen.
Gefördert wird die Durchführung einer Kooperationsveranstaltung im jeweiligen Zielland ggf. in Kombination mit einer entsprechenden Fach-/Leitmesse oder Besuchen technologierelevanter Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Hinzu kommen entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen bzw. weitere Unterstützungsleistungen nach der Kooperationsveranstaltung bei der Realisierung konkreter Technologiekooperationen.
Die für
die Durchführung der Maßnahmen in Frage kommenden
Organisationen oder Einrichtungen sollen sowohl die Bedarfe der
KMU hinsichtlich internationaler Technologiekooperationen als
auch die Innovationspotenziale der Zielländer kennen. Damit
wird ein zielgerichtetes Matching von Angebot und Nachfrage
sichergestellt.
Das BMWi hat die Durchführung des Förderprogramms Germany Trade
& Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und
Standortmarketing mbH (GTAI) übertragen. Anträge zur Förderung
können dort bis zum 30. April 2011 fortlaufend gestellt
werden.
Die neue Richtlinie finden Sie unter:
http://www.foerderinfo.bund.de/de/243.php
Ansprechpartner bei der GTAI ist Herr Axel Dörr, Tel. 02 21 -
20 57 - 2 63, E-Mail: axel.doerr@gtai.de.
(PM des BMWi vom 26.05.2009)



