Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat die, aufgrund der Wirtschaftskrise vereinfachte Investitionsförderung zunächst bis zum Frühjahr 2011 verlängert. Danach soll die Sachlage erneut geprüft werden, so Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.
Unternehmen erhalten demnach weiterhin auch dann Investitionszuschüsse, wenn keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, aber bestehende gesichert werden. Mit dieser vereinfachten Regelung, die seit September 2009 gilt, will das Land Unternehmen in Krisenzeiten unterstützen.
Nach Angaben des Wirtschaftsministers Dr. Haseloff sind die
Investitionen in der gewerblichen Wirtschaft in 2009 im
Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 1,19 Milliarden Euro
zurückgegangen. Durch die neue Förderung konnte hier ein noch
stärkerer Rückgang verhindert werden.
Die Investitionsbank hat bis Ende des vergangenen Jahres 36
Förderanträge bewilligt, die keine Neuschaffung von
Arbeitsplätzen zum Inhalt hatten. Dabei konnten Investitionen
in Höhe von 74 Millionen Euro realisiert udn 2.370
Arbeitsplätze gesichert werden. Ende Januar 2010 lagen 61
weitere Förderanträge vor, mit denen 364 Millionen Euro
Investitionen und die Sicherung von mehr als 6.100
Arbeitsplätzen verbunden sind.
"Auf diese Weise werden Fördermittel gezielt dort eingesetzt, wo von der Krise betroffene Unternehmen Probleme mit der Finanzierung von Investitionen haben. Wichtig sei, dass heimische Unternehmen in schwierigen Zeiten in die Wettbewerbsfähigkeit investieren könnten, um im Aufschwung die Nase vorn zu haben." so der Wirtschaftsminister.



