Mit dem Deutschen Materialeffizienzpreis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit 2004 Best-Practice-Beispiele von mittelständischen Unternehmen für rentable Steigerungen der Materialeffizienz im eigenen Unternehmen oder bei ihren Kunden aus. Die besten fünf Konzepte erhalten jeweils 10.000 Euro.
Bewerben können sich mittelständische Unternehmen mit Sitz in Deutschland und weniger als 1.000 Mitarbeitern (inkl. verbundener Unternehmen), die Innovationen mit eindeutig nachweisbarer, rentabler Reduktion des Materialaufwandes erfolgreich realisiert haben. Es wird mindestens ein stabiler Pilotbetrieb vorausgesetzt. Die Innovationen müssen bereits realisiert worden sein und bewertbare Ergebnisse vorliegen.
Es kommen bei der Bewertung durch eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft folgende Kriterien zur Anwendung:
- Konkrete Darstellung des erzielten Erfolgs oder Mehrwerts mit der Bezifferung erzielter Materialeinsparung, Umsatzsteigerungen, Kostenvorteile oder sonstiger wirtschaftlich relevanter Kennziffern
- Innovationsgrad und Originalität
- Übertragbarkeit auf andere Unternehmen
Bewerbungen sind noch bis zum 01. September 2008 möglich.

