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6. Januar 2006

Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie November 2005

Die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen ist im November gegenüber dem Vormonat nach vorläufigen Angaben preis- und saisonbereinigt im dritten Monat in Folge angestiegen (+1,7 %).
Wie bereits in den Monaten zuvor waren überdurchschnittlich viele Großaufträge zu verzeichnen. Diese werden erfahrungsgemäß erst nach und nach produktionswirksam. Die stärkeren Nachfrageimpulse kommen weiterhin aus dem Ausland (+2,3 %), aber auch die Inlandsnachfrage nahm erneut weiter zu (+1,1 %). Von der Belebung der Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen profitierten im November alle drei Hauptgruppen nahezu gleichermaßen. Die Konsumgüterhersteller verzeichneten eine Zunahme der Bestelltätigkeit von 1,9 %, die Vorleistungs- und Investitionsgüterhersteller von jeweils 1,6 %. Dabei stagnierte die Inlandsnachfrage nach Investitionsgütern (0,0 %), während die Auslandsnachfrage um 2,8 % zulegte. Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (Oktober + November gegenüber August + September) erhöhte sich das Ordervolumen in der Industrie deutlich um 4,3 %. Hierzu trugen die Auslandsnachfrage mit einem Plus von 6,2 % und die Inlandsnachfrage mit einem Plus von 2,4 % bei. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen stieg das Ordervolumen bei den Herstellern von Vorleistungsgütern um 2,9 %, bei den Investitionsgüterproduzenten kräftig um 5,3 % und bei den Herstellern von Konsumgütern um 3,7 % an. Das entsprechende Vorjahresniveau überschritten die Bestellungen in der Industrie im Oktober + November um 9,5 %. Die Auslandsaufträge erhöhten sich dabei um 15,7 % und die Inlandsaufträge um 3,7 %. Die Belebung der Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen hat sich mit dem erneuten Orderzuwachs im November weiter fortgesetzt. Zusammen mit der Stimmungsaufhellung in der Industrie in den vergangenen Monaten haben sich die Erwartungen auf eine Fortsetzung der aufwärts gerichteten Industriekonjunktur weiter gefestigt. Die allmähliche Zunahme der Inlandsnachfrage nach industriellen Erzeugnissen nährt darüber hinaus die Hoffnung auf eine Verbreiterung der konjunkturellen Erholung.


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