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29. November 2005
OECD rechnet mit einer Fortsetzung der konjunkturellen Belebung
Das Wirtschaftswachstum für alle dreißig OECD-Länder zusammen
wird auf real 2,7 % in diesem Jahr geschätzt.
In ihrem heute veröffentlichten Wirtschaftsausblick
unterstreicht die Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Erwartung, dass sich
die konjunkturelle Belebung in den Mitgliedsländern trotz der
nachwirkenden Belastungen aus den Energiepreissteigerungen
fortsetzt. Zugleich sei mit einem Rückgang der
Wachstumsdifferenzen zwischen den Ländern zu rechnen. Das
Wirtschaftswachstum für alle dreißig OECD-Länder zusammen wird
auf real 2,7 % in diesem und je 2,9 % in den beiden folgenden
Jahren geschätzt. Für Deutschland erwartet die OECD für 2005
ein Wirtschaftswachstum von 0,9 % (kalenderbereinigt: 1,1 %)
und für 2006 und 2007 1,6 % (kalenderbereinigt: 1,8 % bzw.
1,7%). Insgesamt fällt die OECD-Projektion für Deutschland
etwas günstiger aus als die Prognose der Bundesregierung (0,8 %
für 2005 und 1,2 % für 2006) sowie anderer Institutionen. Grund
hierfür ist die optimistischere Annahme der OECD für die
Welthandelsentwicklung. Wenngleich das Wachstum in Deutschland
weiterhin stark exportgetrieben sein werde, würden
Investitionen und die private Konsumnachfrage zunehmend an
Schwung gewinnen. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos:
"Jetzt kommt es darauf an, das Vertrauen von Investoren und
Konsumenten zu stärken. Dies muss oberstes Ziel unserer
Reformarbeit sein. Dass die OECD auch der
Haushaltskonsolidierung hohe Priorität einräumt, verstehe ich
als Ermutigung, den von der neuen Regierung eingeschlagenen Weg
im Sinne des Dreiklangs sanieren - reformieren - investieren
mit aller Entschlossenheit zu verfolgen."
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Operationellen Programms
des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt
gefördert:

